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09.12.2025

Bürgerservice der Kunigundengemeinde in Niederkaufungen bietet Service für digitale Passbilder an

Wer Pass- oder Ausweisdokumente beantragen möchte, kann seit Mai 2025 keine gedruckten Passbilder mehr dafür verwenden – denn das Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass- und Ausweiswesen trat dieses Jahr in Kraft. Das bedeutet: Bürgerämter und Meldebehörden in ganz Deutschland dürfen nur noch digitale Passbilder annehmen.
Diese müssen mit einem speziellen Fotoaufnahmegerät in der Behörde selbst oder über einen zertifizierten Fotografen oder Dienstleister gemacht werden und nach der Erstellung in eine gesicherte Cloud geladen werden. Von dort werden die Fotos von der jeweiligen Behörde mittels QR-Code abgerufen.

Im Bürgerservice in Niederkaufungen ist jetzt ein solches Fotoaufnahmegerät, genannt „PointID“, vor Ort und wird schon fleißig genutzt – ob für den Reisepass, um endlich einmal um die Welt zu fliegen oder den ersten Personalausweis in jungen Jahren: Alle können jetzt hier vor die Linse. Sechs Euro kostet der Service. Im Bürgerservice Oberkaufungen wurde das „PointID“- Gerät aufgrund qualitativer Mängel vorübergehend außer Betrieb genommen.

Der Leiter des Fachbereichs 1 Hauptverwaltung / Zentrale Dienste der Kunigundengemeinde Dennis Möller sagt: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung für den Bürgerservice in Oberkaufungen. Für den Moment freuen wir uns, den Bürgerinnen und Bürgern den digitalen Passbild-Service vor Ort in unserer Kunigundengemeinde anbieten zu können.“ Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit im Pass- und Ausweiswesen gab es eine signifikante Änderung für die Bürgerinnen und Bürger, so Möller. „Das Team des Bürgerservice Niederkaufungen steht aber jederzeit mit Rat und Tat zum Thema PointID zur Seite.“

Die Mitarbeiterinnen vom Bürgerservice Niederkaufungen erklären, worauf es bei dem Prozess des Fotografierens ankommt, damit die Behörden die biometrischen Passbilder nutzen können: „Wir empfehlen Erziehungsberechtigten, mit Kindern ab circa sechs Jahren zu uns zu kommen“, sagen sie. „Denn aus der Erfahrung mit dem Fotogerät wissen wir, dass es schwierig ist, für kleinere Kinder oder Säuglinge, den Kopf still zu halten beziehungsweise ihn überhaupt zu halten. Im Fall des Falles werden die Fotos von den Behörden anschließend nicht angenommen, weil sie den Anforderungen nicht entsprechen. Da möchten wir natürlich Frust vermeiden und unseren Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service bieten.“

Eine Ausnahme gibt es aber: Wer neue oder aktuelle Fotos für seinen Führerschein benötigt, der muss diese in Kaufungen weiterhin gedruckt vorlegen, da es keine digitale Schnittstelle zur Führerscheinstelle des Landkreises gibt.